Herrlichkeit in der Welt
Schalte dein Handy auf „nicht stören„
Herr, danke, dass ich einfach so direkt mit dir reden darf. Dass du mich immer hörst, egal wo ich bin und egal wann ich mit dir rede. Danke, dass ich dir wichtig bin. «Bitte schenk mir, dass auch du mir immer wichtiger wirst. Amen.
Apostelgeschichte 10,34-35 «Wahrhaftig», begann Petrus, «jetzt wird mir erst richtig klar, dass Gott keine Unterschiede zwischen den Menschen macht! Er fragt nicht danach, zu welchem Volk jemand gehört, sondern nimmt jeden an, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was gut und richtig ist.»
Petrus hat ein krasses «Aha-Erlebnis». Bisher ging der Segen Gottes von den Juden hinaus in die Welt. So war es bei Josef, der dem Pharao seinen Traum deutete. Oder Jona, der als Prophet in die nichtjüdische Stadt Ninive ging. Aber jetzt ist es anders. Petrus erlebt zum ersten Mal, was für uns heute selbstverständlich ist: Leute aus einem anderen Volk hören Gott auch reden.
Es ist der Moment, wo Petrus versteht: Es braucht nun keinen Vermittler mehr. Alle können mit Gott reden und Gott spricht mit ihnen. Die Herrlichkeit Gottes breitet sich auf der ganzen Welt aus. Petrus findet dafür passende Worte: «Gott macht keine Unterschiede zwischen den Menschen» (Vers 34). Alle sind bei ihm willkommen, egal welche Sprache sie sprechen, woher sie kommen und was sie können. Wichtig ist einzig, dass sie „Ehrfurcht vor Gott haben und tun, was gut und richtig ist“ (Vers 35).
Das ist eine wichtige Botschaft für dich: Du bist willkommen bei Gott. Gott will mit seiner ganzen Herrlichkeit und Kraft um dich und mit dir sein.
Nur zwei Kriterien nennt die Bibel: Ehrfurcht und das Richtige tun. «Ehrfurcht» ist eine Mischung aus Bewunderung und Respekt. Und das Richtige zu tun, heisst, aus Liebe zu Gott, zu dir selbst und zu deinem Nächsten zu handeln. So fasst Jesus das wichtigste Gebot zusammen (Matthäus 22,36-40). Dieses Gebot gewichtet keine Liebe höher. Alle drei gehören zusammen. Alle drei wachsen aus einer «Hauptliebe» heraus.
Kleiner Spoiler: Kein Mensch kann das von sich aus. Zu stark ist unser Bedürfnis, die Selbstliebe ins Zentrum zu stellen. Wir benötigen Gottes Liebe, die uns befähigt, mit anderen diese Liebe zu teilen. Und auch Ehrfurcht vor Gott ist etwas, das nur der Heilige Geist in uns bewirken kann. Paulus bringt es in Philipper 2,13 auf den Punkt: «Denn Gott bewirkt in euch den Wunsch, ihm zu gehorchen, und er gibt euch auch die Kraft, zu tun, was ihm Freude macht.»
Damit schliesst sich der Kreis: Jeder ist bei Gott willkommen. Und bei jedem, der sich Gott hingibt, schafft Gott die nötigen Voraussetzungen für die tiefere Hingabe. Er schenkt uns den richtigen Blick auf Gott (Ehrfurcht) und hilft uns, immer mehr zu lernen, das Richtige zu tun.
Sobald du diese Willkommens-Einladung annimmst, fängt Gott an, durch dich hindurch zu wirken. In unseren Herzen wird es heller, und mit der Helligkeit zusammen erkennen wir immer mehr von Gottes Herrlichkeit. Diese Herrlichkeit bleibt nicht nur im Herzen, sondern strahlt aus uns heraus. Lies das mal nach in 2. Korinther 4,6-7. Dort steht auch, dass daran jeder merken kann, dass in uns eine andere Kraft wirkt als unsere eigene. Gottes Herrlichkeit breitet sich aus, wo Herzen sich ihm zuwenden. Er möchte die Willkommens-Einladung, die er dir gegeben hat, auch anderen geben. Lebe mit und für Gott und andere werden seine Herrlichkeit bei dir entdecken. Bist du dabei?
Manchmal vergisst du vielleicht, dass du durch Jesus Christus die Herrlichkeit in die Welt trägst.
Deshalb erinnere dich doch selber immer wieder, zum Beispiel mit diesen Wallpapers:




Lies nochmals die ganze Geschichte von Paulus und Kornelius.
Sie steht in Apostelgeschichte 10.
Wo wünschst du dir, dass Gottes Herrlichkeit durch dich hindurchstrahlt? Formuliere daraus ein Gebet und gehe in den Tag, mit dem Wissen, dass Gottes Herrlichkeit durch dich hindurch leuchtet.