Herrlichkeit von Beginn an
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Jesus, danke bist du gestern, heute und in alle Ewigkeit derselbe. Du bleibst, auch wenn sich alles verändert. Lass mich immer wie mehr erkennen, wer du bist in deiner Herrlichkeit. Amen.
Hast du dich schon einmal gefragt, was Jesus gebetet hat? In Johannes Kapitel 17 kannst du das längste von Jesus überlieferte Gebet nachlesen. Es ist zugleich ein Abschiedsgebet. Danach beginnt der Leidensweg, die Gefangennahme, die Verhöre, Folter und schliesslich der Tod am Kreuz. Und genau davor betet Jesus nicht etwa über Angst oder Schmerz, sondern über Glory (Johannes 17,1-5).
Johannes 17,1: Nachdem Jesus das gesagt hatte, blickte er zum Himmel auf und betete: „Vater, die Stunde ist gekommen. Offenbare die Herrlichkeit deines Sohnes, damit auch der Sohn deine Herrlichkeit offenbar machen kann.
Jesus bittet den Vater darum seine Herrlichkeit zu offenbaren, damit die Herrlichkeit des Vaters offenbar wird. Das Kreuz sieht aus wie eine Niederlage. Aber genau dort wird sichtbar, wer Jesus wirklich ist. In Jesus wird Gottes Herrlichkeit für die Welt sichtbar und greifbar (Johannes 1,14). Jesus lebte und handelte aus dieser Herrlichkeit heraus. In allem, was er tat, in seinen Wundern, in seinem kraftvollen Handeln und in seinen Worten zeigte er, wie Gott der Vater ist. Sein Weg geht bis zum Kreuz. Dort gibt Jesus sich vollkommen hin. Durch den Tod am Kreuz, die Auferstehung und Rückkehr zum Vater, wird es wieder möglich, dass wir Gemeinschaft mit Gott und das Ewige Leben haben können.
Johannes 17,3: Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.
In Johannes 17, 5 blickt Jesus zurück, weit über sein Leben hinaus. Er spricht von der Herrlichkeit, die er schon beim Vater hatte, bevor es diese Welt gab.
Johannes 17, 5: Vater, gib mir erneut die Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor es diese Welt gab.
Stell dir einmal vor, Gottes Herrlichkeit war schon da, bevor es überhaupt eine Welt gab. Jesus sagt, dass er diese Herrlichkeit beim Vater hatte, noch bevor irgendetwas existierte. Das bedeutet, dass Jesus nicht einfach später dazugekommen ist. Er war von Anfang an bei Gott. Denn der Vater und Jesus sind eins. Die Herrlichkeit Gottes ist nichts, was sich entwickelt hat, sondern sie war immer da und wird auch immer bleiben. Die Herrlichkeit Gottes ist wie ein Rahmen, in der sich die gesamte Geschichte der Welt abspielt. Wusstest du, dass Jesus nicht erst mit seiner Geburt in Erscheinung tratt? Bereits im Alten Testament findest du viele Hinweise auf ihn.Die Existenz Jesu zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel. Das ist kein Zufall, sondern dahinter verbirgt sich ein genialer Plan. In den nächsten Tagen wirst du unter anderem Jesus als den Erlöser und den Wiederkommen kennenlernen.
Schau dir das Video „Messias” von Bible Project an. Dabei wird dieser geniale Plan und der roter Faden durch die Bibel sichtbar und erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=TDCCElmQu60&t=36s
Wenn du noch mehr über das ewige Leben wissen möchtest, findest du hier ein weiteres Video:
https://www.youtube.com/watch?v=65xVDaX_pww&t=18s
Lies die Bibel in der nächsten Zeit bewusst mit einer «Jesus-Brille». Wo kannst du überall die Herrlichkeit Jesu entdecken?
Starte doch mal mit Jesaja 60.
Bete Psalm 19 zum Abschluss.